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Zwangsarbeitsverhältnisse und ihre Umwelt – Studien zu Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen. E-book. Formato PDF Christian Homrichhausen - Books On Demand, 2021 -
Zum Bestandteil der Kriegswirtschaft des Nationalsozialismus gehörte die Rekrutierung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Der Autor deckt anhand einer Vielzahl von Beispielen Zusammenhänge und Tiefe der Einwirkungen des nationalsozialistischen Staates auf diakonische und kirchliche Einrichtungen. aus dem Berliner und Brandenburger Raum auf. Sachlich schildert der Autor wie sich in der Diktatur und im Krieg die Entscheidungsspielräume der Bevölkerung und von Einrichtungen verengten und ihre Handlungen beeinflussten.Aus dem Inhalt - Die Einrichtung von Lagern und Fremdnutzungen kirchlicher Körperschaften- Die seelsorgerliche Betreuung von Ostarbeitern - Bedarfs- und Interessenlagen von Gemeinden- Eine diakonische Einrichtung
Bewusstsein und Natur bei KantVom Subjekt des Denkens zum Objekt der Erkenntnis in der Natur. E-book. Formato PDF Christian Friedrich Toth - Books On Demand, 2021 -
Für Kant ist Bewusstsein nicht nur empirisch, sondern auch die logische und formale Voraussetzung einer jeden objektiven Erkenntnis, ist ihm doch alles Sein in der Natur immer nur Bewusst-Sein eines erkennenden Subjekts, deshalb auch die grundlegenden Fragen der Philosophie nach Objektivität, Wirklichkeit und Wahrheit bei sich führt. So ist sein Begriff des Selbstbewusstseins (der Apperzeption) auch fundamentales, durchgängig präsent bleibendes Instrumentarium seiner Transzendental- bzw. Naturphilosophie im Ganzen und berührt dabei unterschiedlichste Themenfelder und Problemstellungen derselben.Obgleich bereits in der Vernunftkritik angelegt, bleibt der Doppelbezug des Selbstbewusstseins dort aber noch deutlich unterbestimmt, weil dessen Objektbezug, mithin die Möglichkeit sinnlicher Anschauung a priori noch nicht begründet wird. Ebenso sind auch die Kategorien bereits dort als Begriffe von objektiver Gültigkeit bewiesen, deren objektive Realität dagegen - also wie deren Gültigkeit in der Erfahrung möglich ist - noch nicht erwiesen. Kant bleibt aber nicht dabei stehen, sondern spinnt seine Reflexion in zahlreichen seiner nachfolgenden Schriften weiter und reicht damit auch die zuvor noch unterbelichtet gebliebenen Voraussetzungen seiner Erkenntnistheorie nach. Weil sich seine originäre Naturphilosophie also nur in der Gesamtschau seines Werkes erschließt, ist es auch Auftrag der vorliegenden Untersuchung, auf Grundlage einer umfassenden Werklektüre, diese bei Kant noch verstreut bleibenden Ergänzungen als kohärente Weiterentwicklungen seines schon in der Vernunftkritik angelegten Begriffs vom Selbstbewusstsein nachzuzeichnen, um diese sodann in eine geschlossene, systemische Textform und zuletzt auch auf einen Begriff zu bringen.Die Gutachter meinen dazu: Ein "umfangreiches Werk, das außerordentlich viele, sehr kontroverse Themen und Fragestellungen der Kantforschung anspricht und dabei originelle Thesen vertritt", ein "extrem anspruchsvolles Unterfangen". Diese "sehr gelungene Arbeit" "zeichnet großer Fleiß, Stringenz und intellektuelle Beharrlichkeit aus" und "offenbart eine vorzügliche Kenntnis der Schriften Kants und sie entwickelt ihre Thesen in gut nachvollziehbarer Weise und Sprache". Sie ist "eine gelungene, kenntnisreiche und wohldurchdachte Kantarbeit" und Ergebnis einer "umfassenden, philosophischen Tour de force", welche "sicherlich in der Kantforschung eine wohlwollende Aufnahme finden und produktive Diskussionen provozieren" wird.
Asymétrie conditionnelle et asymétrie spontanée des progressions harmoniquesLe rôle des dissonances dans la cristallisation de la syntaxe harmonique tonale, c. 1530-1745. E-book. Formato PDF Christophe Guillotel - Books On Demand, 2017 -
La théorie des vecteurs harmoniques a mis en évidence l'asymétrie des progressions harmoniques comme l'une des caractéristiques saillantes du langage harmonique tonal. Cette étude fournit des éléments d'explication à ce phénomène en déterminant d'un point de vue théorique et empirique l'évolution des rapports entre les contraintes contrapuntiques, notamment le traitement des dissonances, et l'asymétrie des progressions. La lecture des traités allemands de la période 1548-1745 cerne le phénomène de la dissonance dans sa dimension technique et rhétorique, établit des liens avec les théories de la cadence et de la triade, et aborde les principes sémiologiques, cognitifs, esthétiques et philosophiques qui sous-tendent l'origine de l'asymétrie. Afin de cerner l'évolution des rapports de corrélation et de causalité entre asymétrie des progressions et dissonances d'un point de vue empirique, l'étude procède à l'analyse contrapuntique et harmonique d'un corpus de madrigaux de la période 1530-1638. Ces analyses statistiques, assistées par ordinateur, examinent d'un point de vue synchronique et diachronique les liens entre l'asymétrie totale et l'asymétrie associée aux dissonances, explorent les rapports entre sémantique et syntaxe verbale et musicale, et s'interrogent sur les liens entre l'asymétrie des progressions et les autres caractéristiques de la syntaxe harmonique, notamment le rythme harmonique, la morphologie des accords et les phénomènes de polarisation.