Karl Vorlander eBooks
eBooks di Karl Vorlander editi da Forgotten Books
Geschichte der Philosophie. E-book. Formato PDF Karl Vorländer - Forgotten Books, 2017 -
Es mangelt heute keineswegs an philosophiehistorischen Werken; wer daher mit einer neuen Geschichte der Philosophie auf den Plan tritt, muß einen besonderen Grund dafür haben. Das vorliegende Buch glaubt nun in der Tat einem vorhandenen Bedürfnis entgegenzukommen; es will die Lücke ausfüllen, die gegenwärtig zwischen den großen Werken von Uebericeg-Heinze, J. E. Erdmann, Eduard Zeller, Kuno Fischer auf der einen, den kleineren Kompendien und Abrissen von Schwegler, Kirchner e tutti quanti auf der anderen Seite klafft. Gerade der vielgebrauchte Schwegler, der seinerzeit eine respektable Leistung darstellte und seine praktische Brauchbarkeit durch die zahlreichen, ihm zu Teil gewordenen Auflagen bewiesen hat, ist heute, 45 Jahre nach dem Tode seines Verfassers, gänzlich veraltet: woran auch die verhältnismäßig geringfügigen Ergänzungen Sterns wenig geändert haben. Er, der von den Fachmännern nur mit einem gewissen verächtlichen Lächeln genannt zu werden pflegt, sollte allmählich aus dem Bücherfach unserer Studenten und sonstigen Liebhaber der Philosophie verschwinden.
Geschichte der Philosophie: Philosophie der Neuzeit. E-book. Formato PDF Karl Vorländer - Forgotten Books, 2017 -
Kap. X. Kants N eubegriindung der Wissenschaft (kritik der reinen Vernunft). A. Die konstitutiven Prinzipien der Erfahrung.
Kant, Schiller, Goethe: Gesammelte Aufsätze. E-book. Formato PDF Karl Vorländer - Forgotten Books, 2017 -
Nur ein sehr oberflächlicher Leser konnte durch den äufseren Habitus meiner Arbeit, insbesondere die chronologische Anordnung, verbunden mit jener Erklärung in der Einleitung, zu einer solchen Annahme bewogen werden. Jeder Tiefersuchende mufste erkennen, dafs in meiner Entwicklungsgeschichte Goetheschcn Philosophierens weit mehr als eine blofsc "außerordentlich fleifsige" Zusammenstellung von Tatsachen, dafs in ihr vielmehr alles Wesentliche, was sich über Goethes Verhältnis zu Kant an der Hand positiver Zeugnisse sagen läfst, bereits enthalten war. Denn Kant und Goethe sind so grundverschiedene Naturen, dafs bei blofs allgemeinen Reflexionen über sie nichts Positives hcrauskommt. Wer ein zuverlässiges Urteil über die Stellung des Dichters zu dem Philosophen gewinnen will, mufs es sich an der Hand der vorhandenen, glücklicherweise recht reichen Zeugnisse bilden; wozu natürlich etwas anderes als deren trockene Aufzählung gehört. Wer aber meine Aufsätze mit Aufmerksamkeit las, dem konnte nicht entgehen, dafs in der anscheinend blofs fortlaufenden Erzählung das Urteil stets mitenthaltcn war.Noch wichtiger ist ein zweiter Punkt. Goethes langes Leben zeigt auf allen Gebieten eine so starke Entwicklung seiner Ansichten, dafs sein Verhältnis zu einem bestimmten Denker nur in seinem geschichtlichen Entwicklungsgänge dargestellt werden kann. Der junge Goethe ist ein anderer als der Dichter in der Reife seiner Mannesjahre, und dieser ist wieder von dem alten Goethe unterschieden. Ja selbst innerhalb der einzelnen Epochen sind zuweilen starke Umwandlungen wahrnehmbar.