Martin B eBooks

eBooks di Martin B editi da Disserta Verlag

EBOOK   9783959351270

Die kaiserlich-französischen Beziehungen 1641-1648: Ein Beitrag zur Diplomatiegeschichte des Westfälischen Friedenskongresses. E-book. Formato PDF Martin Bock   -  Disserta Verlag, 2017  - 

Der Westfälische Frieden im Jahr 1648 bildet eine wesentliche Zäsur in der Geschichte des europäischen Mächtesystems der Neuzeit. Insbesondere für den deutschen Raum wurden die Weichen bis zum Ende des Reiches gestellt. Die langwierigen und komplexen Verhandlungen zwischen den Kriegs- und Interessenparteien stellten eine bis dahin ungekannte diplomatische Leistung dar, die sich freilich immer auch an den Ausgängen der Kriegshandlungen orientierte. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Gesandten des Kaisers Ferdinand III. und des französischen Königs Ludwig XIII. und seines Nachfolgers Ludwig XIV. In der Form ihres Handelns ließen diese sich in erster Linie von Präzedenz- und Repräsentationsfragen leiten, wie sie die kulturalistische Perspektive in die Geschichtswissenschaft eingebracht hat. Im Ergebnis entschieden jedoch stets handfeste politische und geostrategische Überlegungen über die Verhandlungsergebnisse.

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EBOOK   9783954250752

Sterben und Tod als Unterrichtsthema für Schüler mit geistiger Behinderung: Aktueller Forschungsstand und Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung an der Förderschule. E-book. Formato PDF Martin Bube   -  Disserta Verlag, 2017  - 

Während es den meisten Menschen heutzutage schwerfällt, sich mit Tod und Sterben auseinanderzusetzen, beschäftigen sich gerade Kinder und Jugendliche - ob mit oder ohne Behinderung - oftmals noch weitaus unbefangener mit existentiellen Fragen. Sie sind fasziniert von toten Tieren, machen sich weitreichende Gedanken über todbezogene Phänomene und versuchen ihre Einstellungen und Gefühle zu diesen zu klären, indem sie unbequeme Fragen stellen. Wir Erwachsene sind gut beraten, wenn wir diesen nicht ausweichen, sondern versuchen, ihnen zu einem besseren Umgang mit dem Tod verhelfen, indem wir ihnen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Thematik anbieten und unsere Unterstützung bei der Bewältigung von Trauer gewährleisten. Gerade Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung benötigen hierbei verstärkt unsere Hilfe. Hierzu möchte der Autor mit seinem Fachbuch das nötige Hintergrundwissen sowie praktische Handlungsimpulse geben. Zunächst zeigt Martin Bube den gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Sterben auf und skizziert die Folgen für die heutige Jugend und deren Todesvorstellungen, um daraus die pädagogische Relevanz des Themenkreises Sterben-Tod-Trauer für die Schule zu begründen. Im empirischen Teil der Studie gibt er einen Überblick über den bisherigen Forschungsstand zu den Todesvorstellungen und dem Todeserleben geistig behinderter Jugendlicher und schildert die Ergebnisse einer eigenen explorativen Interviewstudie mit neun Jugendlichen mit geistiger Behinderung über deren Erleben und Bewältigung von Sterben und Tod. Ausgehend von diesen Ergebnissen werden im abschließenden Praxisteil mit einer eigens ausgearbeiteten und im Unterricht erprobten Unterrichtssequenz eine Möglichkeit der Thematisierung von Tod und Sterben in Form einer Projektwoche vorgestellt und die generellen Auswirkungen von thanatalen Unterrichtsprogrammen zusammengefasst. Ziel des Buches ist es, dem Tod als wichtigem Lebensthema einen angemessenen Stellenwert in der Schule einzuräumen und den Förderschullehrern Mut zu machen, sich dieser Thematik im Unterricht zu stellen. Nur so können geistig behinderte Kinder und Jugendliche bereits im Schulalter lernen, den Tod als Teil des Lebens zu verstehen.

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EBOOK   9783954250479

Zigarette und Wasserpfeife bei Jugendlichen: Wie unterscheiden sich Schüler deutscher, türkischer und arabischer Herkunft?. E-book. Formato PDF Martin Brünger   -  Disserta Verlag, 2017  - 

Rauchen stellt mit jährlich 110.000 bis 140.000 vorzeitig an direkten Folgen des Tabakkonsums sterbenden Menschen das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Aufgrund der gesundheitlichen Schädigung durch Tabakkonsum und des Suchtcharakters des Rauchens müssen Präventionsmaßnahmen möglichst frühzeitig im Jugendalter ansetzen. Für zielgruppenspezifische Präventionsprogramme sind genaue Kenntnisse des Rauchverhaltens in Abhängigkeit von möglichen Determinanten erforderlich. Obwohl jeder vierte Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren einen Migrationshintergrund hat, sind Studien zum Tabakkonsum einzelner Herkunftsgruppen rar. Bislang wenig untersucht und zugleich immer beliebter ist auch der Konsum von Wasserpfeifen in Deutschland. Aufgrund der ursprünglichen Verbreitung der Shisha im südlichen und östlichen Mittelmeerraum ist eine migrationssensible Analyse sinnvoll. Diese Studie hat das Ziel, das Rauchverhalten von Jugendlichen herkunftsgruppenspezifisch zu beschreiben. Hierfür wurden mit Hilfe einer Befragung von 501 Zehntklässlern in Berlin-Mitte Jugendliche deutscher, türkischer und arabischer Herkunft verglichen. Der Shishakonsum wurde über die Lebenszeitprävalenz und Zigarettenrauchen sowie Prävalenz und Frequenz des aktuellen Konsums erfasst. Daneben wurden Gründe zum Rauchen und Nichtrauchen sowie Einstellungen der Eltern zum Rauchen ihrer Kinder erhoben. Neben ausführlichen deskriptiven Analysen wurde das Rauchverhalten auch inferenzstatistisch geprüft.Das Rauchverhalten der Schüler unterschied sich in Abhängigkeit vom Migrationsstatus.Fast jeder zweite deutsche Jugendliche, aber nur jeder dritte türkischer und jeder vierte arabischer Herkunft rauchte zum Untersuchungszeitpunkt Zigaretten. Diese herkunftsspezifischen Unterschiede waren für Mädchen stärker ausgeprägt als für Jungen.Weiterhin zeigten sich für türkisch- und arabischstämmige Jugendliche, im Vergleich zu deutschen Jugendlichen, ein höheres Einstiegsalter, strengere Einstellungen der Eltern zum Rauchen ihrer Kinder und eine deutlich größere Bedeutung des Glaubens als Grund zum Nichtrauchen.Die Ergebnisse dieser Arbeit belegen die weite Verbreitung des Rauchens unter Jugendlichen und die große Public Health-Relevanz des Themas. Neben dem Zigarettenrauchen spielt der Shishakonsum eine beträchtliche Rolle. Die herkunftsspezifische Analyse unterstreicht die Bedeutung einer migrationssensiblen Gesundheitsberichterstattung und daraus abgeleiteter zielgruppenorientierter Interventionen.

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