Stefan Frey eBooks

eBooks di Stefan Frey editi da Twentysix

EBOOK   9783740777296

Jackpotoder: Die Würde des Menschen ist verfügbar. E-book. Formato EPUB Stefan Frey   -  Twentysix, 2020  - 

Der Krieg der Generationen ist kein Mythos mehr. In den reichen Industrieländern sind weder die Politik noch die auf Konsum und ewiges Wachstum konditionierte Gesellschaft dem Phänomen gewachsen. Im Gegenteil. Seit der jüngsten Pandemie - weitere sind lediglich eine Frage der Zeit und folgen in immer kürzeren Abständen - hat sich der über Jahrzehnte als Generationenkonflikt schön geredete Kampf zu einer neuen Apartheid verschärft. Menschen im Rentenalter werden als Risikogruppe ausgeschieden und in Gefängnis ähnlichen Zuständen gehalten, am Kontakt mit anderen Generationen gehindert.Lisbeth, Marx, Bocuse, Tilda, Marge und Frank, Annika und Ralph. Acht alte Menschen, die nicht mehr zu den jungen aber noch nicht ganz zu den alten Alten gehören, finden in einer Altersresidenz zusammen. Im Laufe eines Jahres verschlechtern sich die Aussichten für einen würdevollen Gang durch die letzten Abschnitte auf ihrem Lebensweg. Die acht Linken, wie sie im Haus nicht eben freundlich bezeichnet werden, entlarven den teuflischen nationalen Plan M und kommen dem von globalen Playern entwickelten Happyend-Gen auf die Spur. Sie sehen sich aber ausser Stande, dem System die Stirn zu bieten. Bis sie eine Tippgemeinschaft gründen...Mit Humor und Sarkasmus setzen sie lustvoll und erfolgreich ihre reaktivierten Kompetenzen und ihre ganze Lebenserfahrung ein. Daten-Hacken und flexible Wahrheiten sind dabei so unerlässliche Ingredienzen, wie die vom Sizilianer Bocuse zubereiteten Speisen und das Exil in dessen Heimat. Aus acht Individualisten ist eine zu allem entschlossene, solidarische Gruppe geworden.Und wie einst Odysseus und seine Gefährten - nach dem sie den einäugigen Zyklopen Polyphem mit List und Mut besiegt hatten - setzen auch die Linken in Sizilien die Segel. Um sich auf die lange Reise - nach Ithaka? - zu machen.

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EBOOK   9783740739423

StrohgoldRoman. E-book. Formato EPUB Stefan Frey   -  Twentysix, 2019  - 

Eine junge Frau und ein junger Mann - beide schön anzuschauen - begegnen sich im Zug nach Paris, wo sie sich vorerst in der Gare de l'Est trennen müssen. So beginnen üblicherweise Liebesgeschichten. Auch im Roman Strohgold von Stefan Frey steht die Geschichte zweier Verliebter am Anfang und am Ende. Sie beginnt im Februar 1855, vor der ersten Weltausstellung in Paris, und findet ihr - vorläufiges - Ende nach der Internierung der Bourbaki-Armee (Februar 1871) in der Schweiz.Die junge Frau ist die älteste Tochter einer Bauern- und Heimarbeiterfamilie, die sich im aargauischen Freiamt mehr schlecht als recht mit Strohflechten über Wasser hält. Sie startet als Au-Pair-Mädchen und setzt sich bis zur Spitze des Stroh-Unternehmens durch. Der junge Mann ist Offiziersanwärter an der Militärakademie St. Cyr und wird später Brigadier der Kaisergarde. Beide treffen im Herzen des zweiten französischen Kaiserreichs ein - dem Second Empire - wo Baron Haussmann gerade jene Stadt aus dem Boden stampft, die heute von aller Welt geliebt wird. Die Verliebten - und schließlich Verlobten - durchlaufen eine Epoche unglaublichen persönlichen, politischen und wirtschaftlichen Aufstiegs. Geprägt von Figuren, die ihre Länder 'wieder groß' machen wollten - und sie in den Abgrund stürzten. Dabei erweist sich der scheinbar fragile Rohstoff der Heimarbeiter - Stroh - als bemerkenswert resistent. Er ist nicht nur biegsam und lässt sich zu unvorstellbaren, bis heute existierenden Kunstwerken verarbeiten, er ist auch wirtschaftlich von herausragender dauerhafter Bedeutung. Vor allem im Freiamt, das bis in die Mitte des 20. Jahrhhunderts diesbezüglich der globale Maßstab war. Hier errichten während und nach dem Second Empire die Strohbarone ihre Reiche. In ihren Bauernkaten sind derweil die Stroh flechtenden Frauen, Männer und Kinder glücklich, wenn sie nicht noch ärmer werden und schließlich als Arbeiter in der Fabrik ihr Brot verdienen dürfen. Das Erstaunliche am Roman Strohgold sind nicht die schrecklichen historischen Ereignisse, die das Paar mitreißen. Nicht einmal die Zwangsläufigkeit irritiert, mit der sich von Politikern verursachte Katastrophen wiederholen. Das wirklich Beängstigende ist der Unwille, aus der Geschichte zu lernen. Damals und heute.

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