Wilhelm Dilthey eBooks

eBooks di Wilhelm Dilthey editi da Forgotten Books

EBOOK   9780259692096

Das Erlebnis und die Dichtung: Lessing, Goethe, Novalis, Hölderlin. E-book. Formato PDF Wilhelm Dilthey   -  Forgotten Books, 2017  - 

Einige junge Freunde wünschten eine Sammlung meiner Aufsätze und erboten sich, bei dieser Arbeit mich zu unterstützen. Die vorliegende Sammlung ist Herrn Privatdozenten Dr. Menzer für den Lessing, der Dozentin Fräulein Dr. Tumarkin fur den Goethe, Herrn Dr. Köhler fur den Novalis, für das Ganze aber Herrn Privatdozenten Dr. Misch dankbarst verpflichtet.Ich habe drei Aufsätze ausgewählt, die einen inneren Zusammenhang bilden, und um denselben zu vervollständigen den Aufsatz über Hölderlin neu hinzugefügt. In bezug auf diesen Zusammenhang, den der Titel sehr unzureichend andeutet, verweise ich auf die Ausführungen des Aufsatzes über Goethe und die dichterische Phantasie.Über Veränderungen und Zusätze, welche der erste und der zweite Aufsatz erfahren haben, geben die Anmerkungen Auskunft. Dort finden sich auch Auseinandersetzungen mit Einwänden, die gegen meine Aufstellungen erhoben worden sind.Ich gedachte diese Sammlung meinem Bruder und meinem Schwager Hermann Usener zu widmen, als ein Andenken an unsere geistige Gemeinschaft seit den schönen Jahren her, in denen die beiden ersten Aufsätze entstanden. Ich kann sie jetzt nur dem Freund meiner Jugend auf das frische Grab legen zu den andern Zeichen unauslöschlicher Liebe und bewundernder Verehrung.

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EBOOK   9780259704096

Weltanschauung Philosophie und Religion in Darstellungen. E-book. Formato PDF Wilhelm Dilthey   -  Forgotten Books, 2017  - 

Mic'hen unserer Zeit um eine einheitliche W elt und Lehens hetrachtung dienen. Nach einer langen Epoche hewußter Ent sagung und Ahwendung von metaphysischen und religiösen Pro hlemen wagen wir uns wieder den Fragen, an denen nun einmal das Herz hängt, und die immer die Menschheit und ihre tiefsten Denher heschäftzgt hahen, zu nähern. Die Aufteilung der Mssenschaftsarheit, die Andacht zum Kleinen und zum Tat sächlichen, die wir jahrzehntelang gepflegt, die uns unser natur wissenschaftliches Welthild wie unser historisches B ewußtsein geschafen hahon, hönnen wir nicht mehr preisgehen. Fur immer sind Spehulationen der Art, wie sie am Beginn des 19. Fahr hunderts entstanden und die Welt herauschten, gerichtet. Aher das Bedic'iy'nis, 226er die Binzelerhenntnisse, welche die wissen schaftliche Forschung erarheitet hat, zu einer Gesamterhenntnis des Zusammenhangs der Dinge, in welchem wir uns he?nden, fortzuschreiten, das Verlangen, die Fragmente und Bruchstäche, die der Mensch in seiner Hand hält, zu einem sinnvollen Ganzen zu ordnen, in welchem das Verhältnis unserer Leäenserfahrung zu unserem Welthilde sich hlärt, ist unausrotthar. Weder die sheptische A ttitude der französischen Aufhlärer, noch die agno stizistische Haltung der englischen Positim'sten und der deutschen Kritizisten hann auf die Dauer hefriedzgen. Wir lehen alle in dem Bewußtsein,' daß die Bausteine, welche die wissenschaft lichen Forscher herheischafen, in einen einheitlichen Gesamtjolan der W irhlichheit hineingeho'ren, in welchem auch die W ertordnung unseres Lehens, unsere letzten Ziele, unser letztes Sein, verfestigt sind. Nichts ist hezeichnender, wie schließlich ehen dieses meta physisch-religio'se B edic'rfnis Öei den Führern der natura/istischen Richtungen durchhricht und gleichsam gegen den pvillen des einzelnen, in der seltsamsten Verhleidung, sich Anerhennung.

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