Herbert Bachem eBooks
eBooks di Herbert Bachem di Formato Epub
Mit Schwert und Lanze. E-book. Formato EPUB Herbert Bachem - Books On Demand, 2016 -
Heldengeschichten aus der Zeit des Hochmittelalters gibt es zur Genüge. Sie berichten von der Tapferkeit, dem Edelmut der Ritter und einer oft ins Sakrale überhöhten Minne. Man denke nur an König Artus und seine Tafelrunde. An Lancelot und seine unglückliche Liebe zu Guinevere, den edlen Gawain und nicht zuletzt an Parzival, den späteren König des Grals. So unterschiedlich diese Helden auch waren, eines hatten sie gemein: Ihr Leben und ihre Taten überstiegen das menschliche Maß.Die Geschichten dieses Buches erzählen ebenfalls vom Hochmittelalter, in der das Rittertum bekanntlich seine höchste Blüte erlebte.Schauplatz ist das obere Mittelrheintal, das mit seinen berühmten Burgen heute zum Weltkulturerbe zählt. Fernab von jedem Pathos geht es um Liebe, Mut und Opferbereitschaft, aber auch um Verrat, Niedertracht und Grausamkeit.Auch wenn in den Erzählungen Reales und Phantastisches ineinander übergehen, lassen sie doch Rückschlüsse auf die Denk- und Lebensweise der Menschen im 11. und 12. Jahrhundert zu.So ist der Leidensweg eines Pagen, der fern der heimatlichen Burg an der Ausbildung zum Ritter zerbricht, ganz sicher realistisch; wogegen der Kampf der Nixen und Waldgeister um den Erhalt ihres Lebensraumes ins Reich der Sagen und Märchen gehört.Neben dem anderen Blick, den dieses Buch auf jene Zeit vermittelt, besteht sein Reiz darin, dass Phantasie und Realität in ihm zu einer neuen Wirklichkeit verschmelzen.
Glaube, Sitte und HeimatDorfgeschichten. E-book. Formato EPUB Herbert Bachem - Books On Demand, 2014 -
Schauplatz der sieben Geschichten dieses Bandes ist das kleine Dorf Ellen. An der Stadtgrenze zu Düren, zwischen Köln und Aachen gelegen, gehört der Ort heute zur Gemeinde Niederzier. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts lebten dort ungefähr sechshundert Menschen.Die Erzählungen führen den Leser zurück in diese Zeit. Sie haben einen wahren Kern, vermeiden aber die authentische Wiedergabe der Ereignisse. Nicht Anekdoten stehen im Vordergrund dieses Buches, sondern die Denkweisen und Stimmungen, die sie möglich machten.Die Geschichten erzählen von Freude und Leid, Liebe und Verrat und der Suche nach einem Platz in einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft.Glaube, Heimat und Sitte bilden den Sockel, auf dem die Erzählungen ruhen. Ohne thematisiert zu werden, geben diese Werte den Geschichten ihre Originalität.Ein weiteres verbindendes Element ist „die Ecke“, die „Agora“ der Jugend jener Zeit. Die Eckensteher, meist junge Männer, verstanden sich als Vertreter einer unangepassten Generation. Sie diskutierten alles, was im Dorf und der großen weiten Welt vor sich ging, und vergaßen dabei nicht, vorübergehende Dorfbewohner anzupöbeln oder vorbeieilenden Frauen und Mädchen nachzupfeifen.„Die Eckensteher“, ein gesellschaftliches Kurzzeitphänomen, das mit der Halbstarken-Bewegung Ende der 60er Jahre sang- und klanglos verschwand, finden in „Glaube, Heimat, Sitte“ eine kleine, erzählerische Würdigung.