Karl Wulff eBooks

eBooks di Karl Wulff

EBOOK   9783842842120

Briefe aus Afrika – 1932-1938: Deutsche Siedler in den ehemaligen Kolonien Deutsch-Südwestafrika und Deutsch-OstafrikaHerausgegeben und kommentiert von Karl Wulff, jr. und Monika Schotten. E-book. Formato PDF Karl Wulff   -  Diplomica Verlag, 2017  - 

In hochinteressanter, oft amüsanter Weise wird in den hier veröffentlichten Briefen die Situation der deutschen Siedler in dem im Jahre 1932 von Wirtschaftskrise und jahrelanger Dürre geplagten Südwestafrika dargestellt. Die Briefe aus Ostafrika (1934-1938) beschreiben die Situation der deutschen Siedler im Landesinnern und das Leben kleiner Angestellter in der Küstenstadt Tanga. Wirtschaftlich finden sich manche Parallelen zu unserer heutigen Zeit. In kurzen, kompetenten Einführungen und Fußnoten werden die Briefe in das historische Umfeld gestellt und die kolonialen und wirtschaftlichen Probleme erörtert.In den wirtschaftlich schwierigen Zwanziger- und Dreißigerjahren nach dem ersten Weltkrieg suchten viele Deutsche ihr Heil als Siedler in den ehemaligen deutschen Kolonien in Ost- und Südwest-Afrika. Sie versuchten dort, sich eine neue (bessere) Existenz aufzubauen. Systematisch gefördert wurde diese Bewegung in der Weimarer Republik vom Auswärtigen Amt. Ziel war dabei, möglichst viele Deutsche in den betreffenden Gebieten anzusiedeln, damit sie bei einer zukünftigen Volksabstimmung über die Zukunft der ehemaligen Kolonien als Mehrheit für Deutschland stimmen sollten. Das Leben dieser Siedler war bestimmt von Fehlschlägen, Entbehrungen, Sorgen und Hoffnungen, sehr selten von Erfolgen. Manche fristeten ein recht erbärmliches Dasein, viele gaben auf und kehrten reumütig in die Heimat zurück.Die hier erstmals veröffentlichten Briefe gewähren einen Einblick in das Leben dieser Siedler und ihre Probleme. Sie zeigen aber auch den Dilettantismus, mit dem die deutschen Behörden dieses Siedlungswesen, vor allem in Ostafrika, organisierten, so dass es im Grunde von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

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EBOOK   9783842846159

Der Islam und die Naturwissenschaften: Der Konflikt zwischen der religiösen Wahrheit und der rationalen Wissenschaft. E-book. Formato PDF Karl Wulff   -  Diplomica Verlag, 2017  - 

Als eine knappe Wissenschaftsgeschichte beschreibt das Buch die Übernahme des spätantiken hellenistischen Wissenschaftserbes durch die mittelalterlichen arabischen Weltreiche. Mathematik, Astronomie, Medizin und Alchemie wurden von den arabisch-schreibenden Gelehrten weiterentwickelt. Ebenso pflegten sie die aristotelische und die neuplatonische Philosophie. Im 12. Jahrhundert im Rahmen der Reconquista der iberischen Halbinsel fielen den Europäern die wissenschaftlichen Schätze in Form umfangreicher Bibliotheken in die Hände. Die Schriften wurden ins Lateinische übersetzt und die Wissenschaften wurden in Europa an den Universitäten weitergeführt. Alle wissenschaftlichen Aktivitäten im arabischen und persischen Sprachraum versandeten im Anschluss an die Mongolen-Einfälle im Laufe des 15. Jahrhunderts, auch weil die rationalen Wissenschaften von der Religion her stets als ‘Fremde Wissenschaften’ abgelehnt wurden. Auch wurden sie zu keiner Zeit, wie später in Europa, institutionalisiert und systematisch betrieben. Bis in die Gegenwart hält sich ein Konflikt zwischen Religion des Islam und den rationalen Naturwissenschaften. Dieses Buch versucht die diesem Widerspruch zugrunde liegenden Probleme aufzuzeigen.Überarbeitete Neuausgabe der Originalausgabe, die im Jahr 2010 unter dem Titel "Bedrohte Wahrheit. Der Islam und die modernen Naturwissenschaften" erschienen ist.

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EBOOK   9783842846579

Die Natur im Spiegel der Wissenschaft: Sieben naturwissenschaftliche Essays. E-book. Formato PDF Karl Wulff   -  Diplomica Verlag, 2017  - 

Dieses Buch enthält sieben Aufsätze zu verschiedenen Fragestellungen aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Wissenschaftsgeschichte, die jeweils auch weit über ihren fachwissenschaftlichen Rahmen von allgemeinem Interesse sind. Da ist zuerst einmal die Frage, warum die modernen Naturwissenschaften nicht bereits Jahrhunderte früher in der technologischen Hochkultur Chinas entstanden sind und nicht erst im Europa des 17. Jh. Es wird gezeigt, dass der Philosoph G. W. Leibniz bezüglich China bereits 1697 die richtige Antwort hatte. Dann wird die Frage nach dem Wesen der Naturwissenschaften als Welterklärungsmodell gestellt. Dabei wird herausgearbeitet, was die Naturwissenschaften grundsätzlich von den Geisteswissenschaften und den Wissenschaften, die sich mit menschlichem Verhalten befassen, unterscheidet. Ein Artikel über den Informationsgehalt eines Termitenstaates führt uns über die Theorie der Information und hochkomplexer Systeme bis hin zu Anwendungen auf die menschliche Gesellschaft. Es folgen drei molekularbiologische Artikel. Der Abschnitt über den Gen-Begriff setzt sich kritisch mit Naturphilosophen auseinander, die den Genbegriff definieren wollen, mit dem die Fachgelehrten keine Probleme haben. Der Beitrag über Zwillinge und Chimäre verdeutlicht den Vorgang der Menschwerdung mit all seiner Problematik. Es folgt ein Text zur Erläuterung des forensischen DNA-Tests mit seinen Möglichkeiten und Grenzen. Er richtet sich an den Krimi-Enthusiasten, aber auch an den allgemein interessierten Zeitungsleser. Zum Abschluss skizziert ein Aufsatz die aktuellen Ergebnisse der Altersforschung mit ihrer möglichen gesellschaftlichen Relevanz. Altern ist nicht nur ein reiner Verschleißprozess. Er stellt vielmehr einen zentral gesteuerten aktiven Vorgang dar, damit zum Wohle des Gedeihens der biologischen Spezies, der nachfolgenden Generation Platz gemacht wird.

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