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eBooks di Titolo M di Klaus Mann editi da L Apos Aleph
Mephisto. E-book. Formato EPUB Klaus Mann - L&Apos;Aleph, 2020 -
Klaus Mann flüchtete im März 1933 ins Exil, da er, wie sein Vater, der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, als Schriftsteller nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland politisch verfolgt wurde. In Amsterdam gab er die Exilzeitschrift Die Sammlung – die gegen den Nationalsozialismus gerichtet war – heraus. Sein Freund und Verleger Fritz Helmut Landshoff machte ihm ein „ziemlich generöses Angebot“, wie Klaus Mann seiner Mutter am 21. Juli 1935 schrieb. Eine monatliche Zahlung war für die Niederschrift seines nächsten Romans bestimmt, wobei weder Inhalt noch Titel feststanden. Klaus Mann plante zunächst, einen utopischen Roman über Europa in 200 Jahren zu schreiben. Der Schriftsteller Hermann Kesten unterbreitete ihm jedoch den Vorschlag, „den Roman eines homosexuellen Karrieristen im dritten Reich“ mit dem Staatstheaterintendanten Gustaf Gründgens künstlerisch zu verarbeiten. Zudem sollte der Roman gesellschaftskritisch werden und viele satirische Elemente enthalten. Erika Mann hatte sich nach einer kurzen Ehe 1929 von Gründgens scheiden lassen. Seinem früheren Schwager gelang ein kometenhafter Aufstieg als Schauspieler, Regisseur und Intendant im „Dritten Reich“, protegiert von Hermann Göring, dennoch zögerte Klaus Mann, den Roman auf „eine satirische Weise gegen gewisse homosexuelle Figuren“, wie es Kesten vorgeschlagen hatte, zu verwenden, aber das Thema reizte ihn. Der Opportunist Hendrik Höfgen hat einen Vorläufer – Manns Romanfigur Gregor Gregori aus seinem 1932 erschienenen Roman Treffpunkt im Unendlichen weist ähnliche Charakterzüge auf. 1936 erschien sein Mephisto, allerdings ohne homosexuelle Bezüge, und er fand weltweite Beachtung.Klaus Heinrich Thomas Mann (1906-1949) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Der älteste Sohn von Thomas Mann begann seine literarische Laufbahn in der Zeit der Weimarer Republik als Außenseiter, da er in seinem frühen Werk Themen verarbeitete, die zur damaligen Zeit als Tabubruch galten. Nach seiner Emigration aus Deutschland im Jahr 1933 fand eine wesentliche Neuorientierung in der Thematik seiner Werke statt: Klaus Mann wurde zum kämpferischen Literaten gegen den Nationalsozialismus. Als Exilant nahm er 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Die Neuentdeckung seines Werkes in Deutschland fand erst viele Jahre nach seinem Tod statt. Klaus Mann gilt heute als einer der wichtigsten Repräsentanten der deutschsprachigen Exilliteratur nach 1933.
Mephisto: Roman einer Karriereneue überarbeitete Auflage. E-book. Formato EPUB Klaus Mann - L&Apos;Aleph, 2019 -
MEPHISTO - ROMAN EINER KARRIERE ist der sechste Roman des Schriftstellers Klaus Mann, der 1936 im Exilverlag Querido in Amsterdam erschienen ist. Er wurde 1956 erstmals in Deutschland im Ostberliner Aufbau-Verlag verlegt. Der Roman zählt neben dem Tschaikowsky-Roman Symphonie Pathétique und dem Emigranten-Roman Der Vulkan zu Klaus Manns drei bedeutendsten Romanen. Erzählt wird die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen von 1926 im Hamburger Künstlertheater bis zum Jahre 1936, als dieser es zum gefeierten Star des sogenannten Neuen Reiches gebracht hat. Höfgen, der sich erst spät während der Zeit des Nationalsozialismus mit den Machthabern arrangiert, und so zum Intendanten am Berliner Staatstheater ernannt wurde, flüchtet jedoch zunächst vor seinen zukünftigen Freunden nach Paris, da er Angst vor einer Verfolgung aufgrund seiner „kulturbolschewistischen“ Vergangenheit hat. Ab diesem Zeitpunkt stellt Höfgen fest, dass er bereits einen Teil seiner „echten“ Freunde wie seine Frau Barbara Bruckner und Frau von Herzfeld verloren hat. Jedoch kann er, zurück in Berlin, Lotte Lindenthal für sich gewinnen, die Frau des Fliegergenerals. Dieser hält selbst große Stücke auf seinen Höfgen, seinen Spielball. Als leidenschaftlicher Schauspieler, dem die Rolle des Mephisto in Goethes Faust I wie auf den Leib geschnitten ist, erkennt der Opportunist Höfgen erst viel zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel – dem Mephistopheles – geschlossen hat. Er ist zu einem „Affen der Macht“ geworden, ein „Clown zur Zerstreuung der Mörder“. Er verliert die humanen Werte und teilt die Auffassungen des Regimes. Er geht sogar so weit, die vorübergehende Verhaftung seiner Geliebten anzustiften, der „Schwarzen Venus“, mit der er BDSM-Praktiken ausübt. Die Rolle von Höfgen ist ambivalent, denn es sind im Roman immer wieder Stellen zu finden, in denen er versucht, Freunden zu helfen. Jedoch bleiben diese Rufe klein, und Höfgen hat auch Angst, seine gute Stellung bei seinem „dicken Gönner“ zu verlieren. Deshalb bezeichnet er sich am Ende als einen „ganz gewöhnlichen Schauspieler“ und kann nicht verstehen, wieso sich seine Freunde von ihm distanzieren.
Mephisto: Roman einer Karriereneue überarbeitete Auflage. E-book. Formato Mobipocket Klaus Mann - L&Apos;Aleph, 2019 -
MEPHISTO - ROMAN EINER KARRIERE ist der sechste Roman des Schriftstellers Klaus Mann, der 1936 im Exilverlag Querido in Amsterdam erschienen ist. Er wurde 1956 erstmals in Deutschland im Ostberliner Aufbau-Verlag verlegt. Der Roman zählt neben dem Tschaikowsky-Roman Symphonie Pathétique und dem Emigranten-Roman Der Vulkan zu Klaus Manns drei bedeutendsten Romanen. Erzählt wird die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen von 1926 im Hamburger Künstlertheater bis zum Jahre 1936, als dieser es zum gefeierten Star des sogenannten Neuen Reiches gebracht hat. Höfgen, der sich erst spät während der Zeit des Nationalsozialismus mit den Machthabern arrangiert, und so zum Intendanten am Berliner Staatstheater ernannt wurde, flüchtet jedoch zunächst vor seinen zukünftigen Freunden nach Paris, da er Angst vor einer Verfolgung aufgrund seiner „kulturbolschewistischen“ Vergangenheit hat. Ab diesem Zeitpunkt stellt Höfgen fest, dass er bereits einen Teil seiner „echten“ Freunde wie seine Frau Barbara Bruckner und Frau von Herzfeld verloren hat. Jedoch kann er, zurück in Berlin, Lotte Lindenthal für sich gewinnen, die Frau des Fliegergenerals. Dieser hält selbst große Stücke auf seinen Höfgen, seinen Spielball. Als leidenschaftlicher Schauspieler, dem die Rolle des Mephisto in Goethes Faust I wie auf den Leib geschnitten ist, erkennt der Opportunist Höfgen erst viel zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel – dem Mephistopheles – geschlossen hat. Er ist zu einem „Affen der Macht“ geworden, ein „Clown zur Zerstreuung der Mörder“. Er verliert die humanen Werte und teilt die Auffassungen des Regimes. Er geht sogar so weit, die vorübergehende Verhaftung seiner Geliebten anzustiften, der „Schwarzen Venus“, mit der er BDSM-Praktiken ausübt. Die Rolle von Höfgen ist ambivalent, denn es sind im Roman immer wieder Stellen zu finden, in denen er versucht, Freunden zu helfen. Jedoch bleiben diese Rufe klein, und Höfgen hat auch Angst, seine gute Stellung bei seinem „dicken Gönner“ zu verlieren. Deshalb bezeichnet er sich am Ende als einen „ganz gewöhnlichen Schauspieler“ und kann nicht verstehen, wieso sich seine Freunde von ihm distanzieren.